Der ESD (Endschalldämpfer) ist das letzte Glied in der Abgasanlage vor den Endrohren. Er reduziert die Schallenergie der ausströmenden Abgase auf gesetzlich zulässige Werte und prägt damit den Klang.
Aftermarket-ESDs haben meist:
- größeren Innendurchmesser (weniger Gegendruck)
- weniger oder andere Dämmwolle (mehr Klang)
- Klappensteuerung (per Unterdruck oder elektrisch, fahrerseitig oder via OBD steuerbar)
Effekte: 1–3 PS Mehrleistung sind realistisch, der eigentliche Reiz liegt im Sound. In Kombination mit Tuning-Maps werden auch Phänomene wie Pop & Bang beim Lupfen erst richtig hörbar.
Wichtig zur Eintragung: ESDs brauchen ein Allgemeines Betriebserlaubnis (ABE) oder Teilegutachten plus Eintragung beim TÜV. Geräuschmessungen müssen die Standgeräusch-Werte einhalten — sonst Stilllegung.