Das Pedalkennfeld ist die Tabelle in der ECU, die den Pedalweg in einen Drehmoment-Sollwert umrechnet. Beim modernen BMW gibt es kein mechanisches Gestänge mehr — das Gas-Pedal ist ein Sensorwert, die DME entscheidet, was sie damit macht.
Werks-Pedalkennfeld ist meist bewusst progressiv: Die ersten 30 % Pedalweg liefern wenig Drehmoment, der Rest wird steiler. Das macht das Auto im Stadtverkehr feinfühlig dosierbar, wirkt aber bei Volllast-Bewegungen "lahm".
Pedalkennfeld-Tuning macht die Kennlinie linearer oder steiler: Schon kleine Pedalbewegungen lösen größeren Drehmomentanstieg aus. Bekannte Anbieter sind RaceChip Pedalbox, Sprint Booster oder Tunern-eigene Software-Maps. Auch Apps wie BimmerCode bieten diverse "Sport-Pedal"-Modi.
Wichtig: Pedalkennfeld-Tuning bringt keine echte Mehrleistung. Maximaldrehmoment und -leistung bleiben gleich — nur die Reaktions- charakteristik ändert sich. Es ist ein Gefühls-Upgrade, kein Performance-Upgrade. In Kombination mit echtem Software-Tuning sinnvoll, alleinstehend nur bei sehr trägen Werks-Setups (z.B. Diesel-Limousinen mit Komfort-Map).