HDi (High-pressure Direct injection) ist die Bezeichnung von Peugeot und Citroën für ihre Common-Rail-Dieselmotoren. Die ersten HDi kamen Ende der Neunziger auf den Markt; seitdem steht der Name für eine ganze Motorenfamilie vom 1.4 HDi bis zum 2.2 HDi und den V6-Dieseln.
BlueHDi kennzeichnet die Euro-6-Generation mit SCR-Katalysator und AdBlue-Einspritzung. Technisch sind das oft deutlich überarbeitete Motoren, auch wenn der Hubraum gleich geblieben ist.
Für das Tuning sagt „HDi" allein wenig aus. Entscheidend sind Motorcode (etwa DW10 für den 2.0 HDi, DW12 für den 2.2 HDi, DV6 für den 1.6 HDi) und das verbaute Steuergerät. Über die Bauzeit kamen Steuergeräte von Bosch, Siemens/Continental (SID80x) und Delphi (DCM) zum Einsatz, mit unterschiedlichem Spielraum und Zugangsweg. Bei BlueHDi-Motoren muss die Software mit SCR-System und Partikelfilter harmonieren; das Abschalten dieser Systeme ist Abgasmanipulation und im Straßenverkehr verboten.
Auch andere Hersteller nutzen PSA-Diesel unter eigenem Namen, etwa Ford (TDCi), Mazda, Volvo, Fiat oder Mitsubishi.