EcoBoost nennt Ford seine Baureihe von Turbo-Benzinern mit Benzin-Direkteinspritzung. Dazu zählen der 1.0-Liter-Dreizylinder aus Fiesta und Focus, die 1.5- und 1.6-Liter-Vierzylinder, der 2.0 EcoBoost im Focus ST Mk3 und der 2.3 EcoBoost aus Mustang und Focus RS Mk3.
Das Konzept: kleiner Hubraum, Turbolader, Direkteinspritzung und variable Nockenwellen-Steuerzeiten. Genau diese Kombination macht EcoBoost-Motoren für Software-Tuning interessant, weil Ladedruck, Füllung und Zündwinkel über das Steuergerät bestimmt werden. Je nach Generation arbeiten darin Bosch MED17.2, MEDG17 oder MG1, beim 1.5 EcoBoost teils Continental EMS.
Die Grenzen setzen meist Ladeluft-Temperatur, Kraftstoffqualität und Klopfneigung, besonders bei den kleinen, hoch aufgeladenen Motoren. Eine saubere Abstimmung lässt die Klopfregelung und die Bauteilschutz-Funktionen deshalb aktiv und nutzt nur die vorhandenen Reserven.