SMG steht für Sequenzielles M-Getriebe — ein automatisiertes Schaltgetriebe (kein Doppelkupplungs-, kein Wandler-Automat). Mechanisch ist es ein normales Schaltgetriebe, nur dass Kupplung und Schaltvorgänge elektrohydraulisch von einem Aktuator gesteuert werden.
Verbaute Generationen:
- SMG II im E46 M3 (6-Gang)
- SMG III im E60 M5 und E63 M6 (7-Gang, am SMG-III-V10 hängt das berühmte Drivelogic-Menü)
Stärken: schnelle Schaltzeiten für die damalige Zeit, sequenziell zu fahren. Schwächen: ruckelige Lastübergänge im Kriechbereich, verschleißanfällige Hydraulikpumpe, teure Reparaturen.
Tuning-Bezug ist eher begrenzt: Das eigentliche Motor-Mapping läuft über die DME, das SMG-Steuergerät selbst wird selten angefasst — wenn, dann für angepasste Schaltpunkte oder zur Reaktivierung defekter Drivelogic-Modi. Gegenüber dem späteren DKG ist es technisch überholt.